www.ohnesorge-praxis.info

Psychotherapeutische Praxis  Rainer & Brigitte Ohnesorge     Oederweg 156  60318 Frankfurt

Emotionale Intelligenz
Startseite ] Zur Arbeit ] Zu Uns ] Gruppen ] [ Emotionale Intelligenz ] Aktuelles ] So finden Sie uns ] Links ] Impressum ]

 

EQ-i Team Rhein-Main

 

Inhalt: 
Vorwort
Definition
EQ-IQ Vergleich
Das Besondere des Testverfahrens
Das Konzept

Re-Test

 

Vorwort

Was ist eigentlich das Besondere des Konzeptes der emotionalen Intelligenz, das im Grunde für alle, die in irgend einer Form mit Menschen (z.B. Wirtschaft oder Erziehung) zu tun haben, eine große Bereicherung sein könnte?

Auf der Basis individueller oder gruppenbezogener Diagnostik der emotionalen Intelligenz kann gemeinsam ein Profil für ein spezifisches Coaching oder Training entwickelt werden.


Definition

Die trockene, wissenschaftliche Definition von Reuven Bar-On lautet:

“EI is an array of non-cognitive capabilities, competencies and skills that influence one`s ability to succeed in coping with environmental demands and pressures.” 

Emotionale Intelligenz ist ein Set von nicht-kognitiven Fähigkeiten, Kompetenzen und Eigenschaften, die den Menschen in die Lage versetzen, effektiv und erfolgreich mit (sich verändernden/m) Anforderungen und Druck des Umfeldes umzugehen.

 

EQ - IQ Vergleich

Der Begriff „Emotionale Intelligenz“ ist heutzutage in aller Munde und weist auf die Versäumnisse der Vergangenheit hin, in der Intelligenz überwiegend lediglich als kognitives Konstrukt begriffen wurde. Emotionale, soziale auch musische oder motorische Fähigkeiten spielten in diesen Zusammenhängen keine oder kaum eine Rolle.

Im Grunde wird auch heute noch ein hoher IQ (Intelligenz-Quotient) als Erfolgsgarantie für ein erfolgreiches Leben, beruflichen Aufstieg oder als bedeutsames Einstellungskriterium gewertet.

Das erscheint nach heutigem Kenntnisstand fraglich.

Tatsächlich gibt es nach wie vor einen starken Zusammenhang zwischen IQ und schulischer Karriere, allerdings gibt es keinen Zusammenhang mit zukünftigem Lebenserfolg und nur einen schwachen Zusammenhang mit beruflichen Erfolg.

Darüber hinaus kann grundsätzlich festgestellt werden, dass kognitive Intelligenz nur in Maßen trainiert und verbessert werden kann.

Im Gegensatz dazu ist
emotionale Intelligenz stark verbunden mit beruflichem Erfolg und generell Lebenserfolg
,
und, was hier genauso bedeutsam ist,
emotionale Intelligenz ist lernbar
,
man kann mit guten bis sehr guten Erfolgsaussichten emotionale Intelligenz trainieren.

 

Das Besondere des Testverfahrens EQ-i®

Das Konzept der emotionalen Intelligenz, das von Daniel Goleman popularisiert und von Reuven Bar-On entwickelt wurde, basiert auf dessen 17 Jahre währenden Forschungsarbeiten, in denen das heutige Untersuchungsinstrument präzisiert und erarbeitet wurde in vielen nationalen und cross-nationalen Studien. Die in Kürze erstellten Normen des EQ-i® für den deutschsprachigen Raum erfüllen alle testtheoretischen Anforderungen einer soliden und aussagekräftigen Untersuchung.

Mit dem Emotionalen Intelligenztest EQ-i® von Reuven Bar-On liegt ein unübertroffener, vom Konzept der emotionalen Intelligenz sehr gut durchdachter und testtheoretisch sehr sorgfältig entwickelter Test vor.

Er bietet jedem die Möglichkeit, sein Profil der emotionalen Intelligenz diagnostizieren zu lassen und kennen zu lernen, um dann gegebenenfalls das Richtige tun zu können zur gezielten Verbesserung seiner Fähigkeiten mit Hilfe von Trainings, Coaching oder Therapie.


Das Konzept der emotionalen Intelligenz:

Emotionale Intelligenz ist definiert in 5 Dimensionen mit insgesamt 15 Faktoren, die im folgenden benannt werden

1. Innerpsychisch  Intrapersonal

    - Selbsterkenntnis  Emotional Selfawareness (ES)
     
Die eigenen Gefühle erkennen, verstehen, unterscheiden, Gründe sehen

    - Selbstbehauptung  Assertivness (AS)
      Sich auf nicht-destruktive Weise ausdrücken und vertreten

    - Selbstverwirklichung  Self-Actualization (SA)
      Seine Fähigkeiten verwirklichen

    - Unabhängigkeit  Independence (IN)
 
     Andere fragen, aber selbst entscheiden, sich selbst Richtung geben

2. Zwischenmenschlich  Interpersonell

    - Einfühlungsvermögen  Empathy (EM)
      "Andere emotional lesen", sich in andere hineinversetzen können

    - Soziale Verantwortung  Social Responsibility (SA)
   
   Sich kooperativ, konstruktiv, als Mitglied des sozialen Systems 
      (z.B. Gruppe) zeigen

    - Beziehungsfähigkeit  Interpersonal Relations (IR)
   
   Beziehungen aufnehmen und aufrechterhalten, die befriedigend sind

3. Anpassungsfähigkeit  Adaptibility 

    - Problemlöse-Verhalten  Problem-Solving (PS)
      Methodisch sein: Probleme erkennen, definieren, Lösungen bedenken 
      und effektive Lösungen finden

    - Realitätsbezug  Reality-Testing (RT)
      Subjektive Erfahrung und objektive Realität unterscheiden können

    - Flexibilität  Flexibility (FL)
      Sich wechselnden Situationen und Bedingungen in Gefühl, 
      Gedanken und Verhalten anpassen können

4. Stressbewältigung  Stressmanagement

    - Stresstoleranz  Stresstolerance (ST)
      Stress aushalten können

    - Impulskontrolle  Impulse Control (IC)
      Einem impulsiven Drang widerstehen können

5. Grundgefühl  General Mood

    - Zufriedenheit  Happiness (HA)
      Mit seinem Leben zufrieden sein, Spaß haben an sich und
      mit anderen

    - Optimismus  Optimism (OP)
      Die helle Seite des Lebens sehen und daran glauben


Re-Test

Der Test erlaubt, für Einzelne oder Gruppen genaue Profile zu erstellen, die eine Grundlage bilden können, gezielt die Unterstützung oder Verbesserung bestimmter Fähigkeiten zu vereinbaren. Im Anschluß an ein entsprechendes Training (oder Coaching, oder Therapie, oder...) kann mit Hilfe einer erneuten Testung die Entwicklung und Veränderung dokumentiert werden.